WorldNeverland
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WorldNeverland – Elnea Kingdom (Switch) im Test

Schonmal eine Lebenssimulation gespielt? Mit WorldNeverland – Elnea Kingdom wartet nämlich eine Mischung aus Life-Sim und Rollenspiel auf euch, in der ihr mit den Charakteren in der Spielwelt interagieren und allerhand Nebentätigkeiten nachgehen könnt. Ursprünglich wurde der Titel bereits 2016 als kostenloses Free-to-play-Spiel für Mobilgeräte veröffentlicht und enthielt dabei In-App-Käufe. Welche Figur WorldNeverland auf Nintendo Switch macht, wird euch mein Test verraten.  

Kein sonderlich schönes Leben 

Zu Beginn von WorldNeverland  lässt sich eher eingeschränkt und wenig schön euer eigener Charakter kreieren. Im Anschluss werdet ihr auch schon in die große Welt des Spiels entlassen und werdet direkt mit Informationen überflutet. Dabei lernt ihr die die ein oder andere Spielmechanik kennen. Darunter wie man einen bestimmten Ort auf der Karte auswählt und automatisch hinläuft. So zum Beispiel zur Taverne, wo ihr auf Besitzerin Wiala trefft, welche als Hauptansprechpartnerin und Questgeberin im Spiel fungiert. Sie stellt euch nochmal einige Mechaniken im Tutorial vor und andere müsst ihr wiederum selbst kennenlernen. Schnell wird euch jedoch bewusst, dass die Welt von Elnea Kingdom grundsätzlich unzählige Aktivitäten zu bieten hat, doch eine Vielzahl davon kaum wirklich unterhalten. Eine Handlung gibt es jedenfalls nicht und so irrt ihr ohne Motivation und roten Pfaden durch die maue Spielwelt. 

Zu Beginn von WorldNeverland  lässt sich eher eingeschränkt und wenig schön euer eigener Charakter kreieren. Im Anschluss werdet ihr auch schon in die große Welt des Spiels entlassen und werdet direkt mit Informationen überflutet. Dabei lernt ihr die die ein oder andere Spielmechanik kennen. Darunter wie man einen bestimmten Ort auf der Karte auswählt und automatisch hinläuft. So zum Beispiel zur Taverne, wo ihr auf Besitzerin Wiala trefft, welche als Hauptansprechpartnerin und Questgeberin im Spiel fungiert. Sie stellt euch nochmal einige Mechaniken im Tutorial vor und andere müsst ihr wiederum selbst kennenlernen. Schnell wird euch jedoch bewusst, dass die Welt von Elnea Kingdom grundsätzlich unzählige Aktivitäten zu bieten hat, doch eine Vielzahl davon kaum wirklich unterhalten. Eine Handlung gibt es jedenfalls nicht und so irrt ihr ohne Motivation und roten Pfaden durch die maue Spielwelt. 

WorldNeverland Screenshot 01

WorldNeverland Screenshot 02

Bereits die schnelle Reise zu Beginn des Spiels lässt mich übel aufstoßen. Nur ein Tastendruck und ihr lauft automatisch von A nach B, um eine Quest abzuschließen. Das ist nicht nur extrem faul und langweilig, sondern zerstört das Spiel schon von vornherein. Leider wird auch schon von Beginn an klar, dass das Spiel keine hübsche Optik zu bieten hat, welche man wenigstens bewundern könnte. Alles wirkt etwas pixelig und grafisch wenig ansprechend, womit der Titel auch auf Nintendo 3DS laufen könnte. Auch Vielfalt hat das Spiel kaum zu bieten. Und wäre das nicht genug, sind Questbeschreibungen nicht selten recht unverständlich, was auch am schlechten Englisch mitsamt zahlreicher Fehler liegen dürfte.  

Wie bereits erwähnt könnt ihr mit den allerlei NPCs euch unterhalten und auch agieren. Die kurzen Dialoge sind nicht wirklich ansprechend und langweilig. Ihr könnt euch zumindest anfreunden und könnt eure Freunde auch über die Schnellreise ansteuern. Innerhalb eines bestimmten Intervalls vergeht dann auch immer ein entsprechender Tag und ihr wechselt zwischen den Jahreszeiten. Zu jeder Zeit können dann auch bestimmte Ereignisse eintreten und ihr müsst nach Zeitvorgabe eure Quests abschließen. Pflanzt ihr irgendetwas an, so wachsen die Pflanzen ebenso mit der Zeit. Gegenüber der Smartphone-Fassung ist jetzt alles nach Termin festgelegt und ihr müsst entsprechend bis zu einem bestimmten Punkt warten. Ein Tag im Spiel vergeht in über 15 Minuten.  

WorldNeverland Screenshot 04

WorldNeverland Screenshot 05

Baut ihr eure Beziehung weiter aus und werdet romantisch, so könnt ihr einen NPC sogar heiraten und Kinder bekommen. Das wird dann auch entsprechend mit Zwischensequenzen präsentiert. Leider wirkt im Spiel so ziemlich alles nur wenig liebevoll inszeniert. Sterben kann dein Charakter zudem trotzdem. Im Anschluss übernimmst du die Rolle eines deiner Kinder, was an sich eine recht coole Idee ist. Doch ob sich der Weg dorthin überhaupt lohnt?  

Abseits von den Beziehungen zueinander könnt ihr natürlich einigen Beschäftigungen nachgehen. Unter anderem könnt ihr euch landwirtschaftlich betätigen und eure eigenen Pflanzen anbauen und ernten, Fische fangen oder auch euch in Dungeons beweisen. Leider geht alles mit nur wenigen Befehlen vonstatten und kein wirkliches nachdenken ist bei irgendeiner Aktion erforderlich. In den Dungeons könnt ihr jedenfalls gegen allerhand Monster kämpfen und Schätze sammeln. Ihr lauft automatisch durch den Dungeon, trefft auf Monster und Im Kampf wählt man aus verschiedenen Fähigkeiten, was eure Ausdauer beansprucht. Wirklich sehr anspruchslos und unglaublich einfach. Eben wie in den meisten Smartphone-Titeln. Abschließend verdient ihr Abenteuerpunkte im Dungeon sowie Arbeitspunkte durch sonstige Tätigkeiten, welche ihr über ein Jahr im Spiel sammeln müsst. Darüber hinaus könnt ihr euch verschiedene Jobklassen aneignen, könnt tägliche Quests erledigen und euch in Herausforderungen messen.  Mit Ingame-Erfolgen sollt ihr zudem bei Laune gehalten werden. Die Bedienung ist jedenfalls auf nur wenige Buttons beschränkt und damit sehr einfach. Der Touchscreen wird hingegen nicht unterstützt. 

WorldNeverland Screenshot 06

Mein Fazit zu WorldNeverland 

Die Herkunft von WorldNeverland – Elnea Kingdom als einfaches Smartphone-Spiel ist unverkennbar. Euch erwartet eine recht einfache und anspruchslose Lebenssimulation, in der ihr mit den NPCs belanglose Dialoge führen und Beziehungen aufbauen könnt. Auch könnt ihr allerhand Nebenbeschäftigungen nachgehen und euch in Verliesen mit Monstern prügeln, was ebenso wenig fordert. Alles wirkt sehr vereinfacht und wenig ausgereift.  

Auch strahlt das Spiel trotz des Stils keinen besonderen Charme aus und scheint etwas lieblos. Ohne Handlung und nur mit anspruchslosen, repetitiven Spielelementen kann WorldNeverland wirklich kaum überzeugen. Es ist maximal ein einfacher Life-Sim zum Zeitvertreib. Damit ist jedoch auf keinen Fall der hohe Preis von 30 Euro für die Nintendo Switch-Fassung gerechtfertigt, wenn das Spiel auch kostenlos im App-Store erhältlich ist.  

 

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