SteamWorld Dig
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SteamWorld Dig (Switch) im Test

Nach SteamWorld Dig 2 und SteamWorld Heist veröffentlichte Image & Form Games nun auch den Erstling SteamWorld Dig für Nintendo Switch. Nun könnt ihr auch als Rusty bewaffnet mit eurer Spitzhacke euch durch die dunklen Minen buddeln und allerhand Schätze einsammeln. Wenn ihr noch nicht genug von der Schatzsuche habt oder den ersten Teil nachholen möchtet, kann ich euch nur meinen Test zur Nintendo Switch-Version ans Herz legen.  

Rusty und der Wilde Westen 

In SteamWorld Dig schlüpft ihr in die Rolle von Roboter Rusty und findet euch in einer Steampunk-Welt im Wilden Westen wieder. Euer Onkel hat euch zudem eine Miene überlassen, welche es zu erkunden gilt. Sobald ihr erstmal die Spitzhacke mit der Einführung ergattert habt, kann euer Abenteuer nämlich beginnen. So grabt ihr euch immer tiefer in die Miene und trefft auf allerhand Schätze und auch einige Monster, welche es zuvor den anderen Dorfbewohnern an der Oberfläche nicht möglich gemacht haben, die Miene in Ruhe abzubauen. Demzufolge begebt ihr euch nicht nur auf die lukrative Schatzsuche, sondern versucht auch der Herkunft dieser Kreaturen auf die Schliche zu kommen. Die gesammelten Schätze könnt ihr im Anschluss wieder an die Erdoberfläche bringen und eintauschen.  

Damit erhaltet ihr nicht nur gut Geld, welches ihr in Verbesserungen investieren könnt, sondern steigt auch in der Stufe auf, womit ihr erstmal neue Upgrades freischalten könnt. Gleichzeitig helft ihr damit auch dem Dorf, da dieses nicht nur recht arm ist, sondern auch etwas verlassen. Mit eurer Mienenarbeit könntet ihr so wieder etwas Leben in das Dorf bringen und den Markt ankurbeln. Demnach grabt ihr euch euren Weg sowohl horizontal und vertikal durch die Mine und taucht immer weitere Ebenen hinab. Gelegentlich lassen sich auch noch Eingänge zu nebengelegenen Höhlensystem finden, welche ebenfalls gefährliche Fallen für euch bereithalten.

SteamWorld Dig Screenshot 01

SteamWorld Dig Screenshot 02 

SteamWorld Dig Screenshot 03

Habt ihr eure Tasche mit allerhand Schätzen gefüllt, geht es wieder zurück zur Oberfläche, wo ihr eure Schätze eintauscht und nützliche Verbesserungen erwerbt. Darunter eine bessere Spitzhacke, um noch tiefer zu graben, Geschwindigkeitsschuhe oder eine noch größere Tasche. Auch weitere nützliche Werkzeuge lassen sich im Laufe der Handlung freischalten und bringen noch etwas mehr Abwechslung in das Spielgeschehen. So könnt ihr auch schwer erreichbare Areale später einfacher erreichen. Die meiste Zeit seid ihr als mit der Ausgrabung der Schätze beschäftigt, welche ihr immer wieder an die Oberfläche bringen müsst. Das ist nach einiger Zeit zwar etwas monoton, macht jedoch nichtsdestotrotz viel Spaß. Nach und nach schreitet dabei auch die Geschichte voran und ihr trefft auf gefährlichere Monster und aufregendere Passagen.  

Solltet ihr doch mal ins Gras beißen, dann bleiben leider alle Schätze zurück und ihr landet zurück an der Oberfläche. Die Behandlung kostet zudem auch noch einen gewissen Betrag. Demnach solltet ihr gut auf euch und eure Beute aufpassen, sonst könnte es unschöne Konsequenzen haben für euch. Der Umfang für einen Durchgang beläuft sich auf rund fünf Stunden, was erstmal recht kurz ist. Solltet ihr jedoch alles erkunden und freischalten wollen, könnt ihr noch einige Stunden aus dem Spiel rauskitzeln. Für einen zweiten Anlauf fehlt dem Spiel jedoch der Reiz.  

Optisch macht auch SteamWorld Dig einen sehr guten Eindruck auf der Nintendo Switch und läuft sehr flüssig mit 1080p docked und bei 720p im Handheldmodus. Auch die Steuerung geling sowohl mit Joy-Cons als auch mit Pro Controller wunderbar. Neuerungen bringt die Nintendo Switch-Fassung jedoch nicht mit sich. Auch der Sound trägt zur angenehmen Buddel-Atmosphäre bei. 

SteamWorld Dig Screenshot 04

SteamWorld Dig Screenshot 05

SteamWorld Dig Screenshot 06

Mein Fazit zu SteamWorld Dig  

SteamWorld Dig macht auch unterwegs einen Heidenspaß und ist daher auch perfekt für Nintendo Switch gemacht. Auch mit Rusty macht die Erkundung der Minen Spaß und allerhand Schätze sowie Monster warten auf euch. Dazu erhaltet ihr nach und nach neue Ausrüstung und könnt ebenfalls einige Verbesserungen erwerben. Lediglich der Rückweg zur Oberfläche ist ein wenig störend. Leider ist die Spielzeit recht knapp und ihr werdet bereits nach rund fünf Stunden das Ende erreicht haben.

Wer auf das Steampunk-/Western-Setting steht und einen gelungenen Plattformer sucht, der wird mit SteamWorld Dig einen sehr guten Titel für einen guten Preis auf Nintendo Switch finden. 

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